Ende Juni durften sich einige Oberstufenschüler*innen zur Teilnahme an einem Projekttag zum Thema „Tatort Wald – ein Konfliktspiel zur Waldnutzung“ melden, der von Janna Schulte von der Bergischen Agentur für Kulturlandschaft (BAK) sowie der Försterin Sina Rogge von Wald und Holz NRW geleitet wurde. Sie tauschten dabei die Kursräume in der Schule mit dem Wald nahe Schloss Homburg an der Biologischen Station Oberberg.
Im Rahmen eines Planspiels erlebten die15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe Q1, welche Interessen aufeinandertreffen, wenn eine Waldfläche umgenutzt und einer neuen Bestimmung zugeführt werden soll.
In verschiedene Gruppen eingeteilt erkundeten sie zunächst grundsätzliche Nutzungsmöglichkeiten. Dann sammelten sie Informationen und Argumente für ihre spezielle Interessengemeinschaft, die später der Bürgermeisterin (ebenfalls aus Reihen der Schüler) in einer Art Podiumsdiskussion dargestellt wurden. Dabei kamen Nutzungsideen als Baumplantage, Biomassekraftwerk über Wildnisgebiet mit hoher biologischer Vielfalt bis hin zum Klettergarten und Naturerlebnispark zur Sprache.
Die Schüler*innen erlebten dabei, wie schwer eine gerechte Entscheidungsfindung ist und dass Lobby-Effekte dabei eine große Rolle spielen. Daneben konnte jeder auf seine Weise interessante Informationen zum Thema Wald, Waldwirtschaft und Bäume sammeln, die Sina Rogge als Försterin sehr anschaulich und kompetent einfließen ließ.
Wir bedanken uns sehr herzlich für den interessanten Tag im Wald, den Janna Schulte (BAK) uns als teilnehmender Schule am NRW-Programm „Schule der Zukunft“ ermöglicht hat!
Stephanie Selting-Koch als Begleiterin und für die Fachschaft Biologie


