Das Programm Erasmus+ bietet jungen Menschen die Möglichkeit, neue Länder, Kulturen und Sprachen kennenzulernen. Viele Schülerinnen und Schüler träumen davon, einmal für längere Zeit im Ausland zu leben. Mit Erasmus+ kann dieser Traum Wirklichkeit werden. Im Rahmen eines 30-tägigen Aufenthalts in einem europäischen Land haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Chance, den Alltag in einem anderen Land zu erleben. Sie besuchen eine Partnerschule, nehmen am Unterricht teil und wohnen oft bei Gastfamilien oder in internationalen Gruppen. Dadurch lernen sie nicht nur die Sprache besser, sondern sammeln auch viele wichtige Erfahrungen für ihre Zukunft. Ein wichtiger Teil von Erasmus+ ist der kulturelle Austausch. Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre Sprachkenntnisse und entwickeln mehr Selbstständigkeit und Offenheit gegenüber anderen Kulturen. Viele Teilnehmer berichten, dass sie während des Aufenthalts neue Freundschaften geschlossen haben, die oft noch lange bestehen bleiben. Das Erasmus+-Programm zeigt, wie wichtig Europa und internationale Zusammenarbeit sind. Ein 30-tägiger Aufenthalt im Ausland ist nicht nur eine spannende Reise, sondern auch eine wertvolle Erfahrung fürs Leben.
Für das zweite Mal haben wir mit Libourne in Frankreich die Erfahrung gemacht. Pauline und Aaron waren im Mai bei uns. Sie erzählen von ihrer Erfahrung bei uns am HGN in Nümbrecht.
- Was hat euch schockiert, als ihr nach Deutschland gekommen seid?
Was mich in Deutschland wirklich schockiert hat, war die Schnelligkeit auf der Autobahn. In meinem Heimatland gibt es strenge Tempolimits, aber in Deutschland fahren viele Menschen sehr schnell.
- Welche Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich habt ihr gemerkt?
Das Schulsystem ist komplett anders als unseres: Die Hausaufgaben werden für die ganze Woche aufgegeben und in der Schule gemacht. Sie haben früher Schluss und dadurch mehr Zeit für Aktivitäten. Auch das Essen und die Essenszeiten waren anders – wir hatten das Gefühl, die ganze Zeit zu essen.
- Was hat euch super gefallen?
Das Schulsystem und die Stadt Köln mit ihrem Dom.
- Welche Erfahrung war es diese 30 Tage in Deutschland für euch?
Eine sehr positive Erfahrung. Sie hat uns ermöglicht, Frankreich und seine negativen Seiten zu vergessen und eine Pause vom Alltag zu machen.
- Welche Sprache habt ihr benutzt?
Wir haben die englische Sprache benutzt, da wir am Gymnasium kein Deutsch lernen. Dadurch konnten wir große Fortschritte machen, unseren Wortschatz erweitern und viel mehr auf Englisch kommunizieren als zu Hause.
- Was war noch positiv?
Diese Erfahrung hat es uns ermöglicht, neue Menschen kennenzulernen und einige Freundschaften zu schließen. Wenn es möglich ist, werden wir nach Deutschland zurückkehren, sei es nach Nümbrecht oder an einen anderen Ort.
Vielen Dank an die Gastfamilien.
Anne Müller-Perrichon