Im Rahmen des Erasmus-Plus-Programms nahm eine Schülergruppe des Homburgischen Gymnasiums Nümbrecht vom 16. bis zum 21. März 2026 an einem internationalen Austausch in Autun, in der Nähe von Dijon, teil. Gastgeber war das Collège Le Vallon, das die Jugendlichen herzlich willkommen hieß. Die Unterbringung in französischen Gastfamilien war für die Schüler*innen gleichermaßen aufregend und bereichernd, da sie den Alltag vor Ort hautnah erleben konnten.
Neben der deutschen Gruppe war auch eine Schülergruppe aus Rumänien zu Gast, sodass sich ein lebendiger interkultureller Austausch zwischen Frankreich, Deutschland und Rumänien entwickelte. Die Anreise mit dem Zug über Frankfurt nach Chalon verlief problemlos und sorgte für einen entspannten Start in die ereignisreiche Woche.
Vor Ort erwartete die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm: Gemeinsame Mahlzeiten in den Gastfamilien und Restaurantbesuche boten die Gelegenheit, die lokale Küche kennenzulernen. Manche Teilnehmer*innen haben sich sogar getraut burgundische Schnecken zu probieren! Bei einer Stadtbesichtigung von Autun konnten beeindruckende Sehenswürdigkeiten wie das römische Theater, die Kathedrale und das Rathaus erkundet werden. Auch ein Ausflug nach Dijon mit Museumsbesuch und anschließendem Picknick stand auf dem Programm. Besondere Highlights waren zudem der Besuch einer traditionellen Lebkuchenfabrik und die Schnitzeljagd rund um den See von Autun bei strahlendem Wetter.
Im Collège Le Vallon selbst arbeiteten die Schüler*innen in verschiedenen Ateliers zusammen, unter anderem bei Mosaik- und Kochaktivitäten. Natürlich haben sie auch am Unterricht ihrer Austauschschüler*innen teilgenommen. Ein bunter Abend mit Präsentationen der französischen Schüler*innen über die Schulen in Rumänien und Nümbrecht rundete das Programm ab und bot spannende Einblicke in die unterschiedlichen Schulsysteme und Lebenswelten.
Die Reise bot zahlreiche Gelegenheiten, neue Freundschaften zu schließen, Sprachkenntnisse zu vertiefen und die französische Kultur intensiv kennenzulernen. Am Ende flossen einige Tränen, als es hieß „Au revoir!“ zu sagen und sich nach einer so schönen und intensiven Zeit wieder zu trennen.
Der Austausch hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll internationale Begegnungen für das gegenseitige Verständnis und die persönliche Entwicklung sind. Es war eine tolle Zeit!
Martin Schröder und Meike Reiffers


